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     Stahl
     Der Anfang
     Stahltransporte

     50 Jahre

 

 

 

Stahl - Rohstoff der heimischen Industrie

 

"Etwa 30% der gesamten deutschen Produktion an Gesenk- und Freiformschmiedestücken entsteht in den Tälern der Ennepe, der Lenne und Volme und an deren Zusammenfluß mit der Ruhr, also im Gebiet um Hagen"

 

Dieses Zitat aus dem von der südwestfälischen Industrie- und Handelskammer herausgegebenen Buch "Die südwestfälische Wirtschaft" schließt die Produktion der Schmieden im Raum Halver mit ein, die auch hier den Beginn der Industrialisierung darstellten.

 

Wurde in den Anfängen Roheisen aus dem Siegerland herantransportiert und von den Hammerwerken zu Stahl verarbeitet, bevor die eigentlichen Produkte (Gabeln, Hacken, Sensen) hergestellt werden konnten, so bieten heute Stahlwerke im Ruhrgebiet und Siegerland dieses Vormaterial als Stabstahl für die weitere Verarbeitung den Schmieden an.

 

Was liegt näher als die Tatsache, daß zu den ersten Kunden der neugegründeten "Erwin Grote Autotransporte" Halveraner Schmieden gehörten. Von diesen ersten Anfängen bis zum heutigen Tage ist Stahl, ob als Stabstahl, Bandstahl oder in anderer Form ein wichtiger Faktor im Geschäft der "Spedition Erwin Grote". Zwischen den ersten Fahrten von der Schmiede zur Vergüterei mit dem Kipplaster bis zum heutigen Transport von Bandstahl-Coils mit speziell ausgerüsteten Fahrzeugen liegt jedoch ein weiter Weg.

 

 

 
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Der Anfang

 

Am 1. Juni 1949 trat Erwin Grote mit einem Hansa-Lloyd für 3,5 to Nutzlast auf handbetätigtem Kipper und mit Holzkocher als Energiequelle.die erste Fahrt seines neugegründeten Unternehmens an. Die Aufträge in dieser Zeit bestanden aus Fahrten innerhalb Halvers und aus dem Transport von Kohlen und Wegematerial.

 

Gerade die Kohletransporte waren zur damaligen Zeit ein wichtiger Faktor. Feuerten doch alle Haushalte mit Kohle oder Koks, die über die örtlichen Kohlehändler aus dem Ruhrgebiet und dem Kölner Raum versorgt wurden.

 

  

 

Von dem ersten Fahrzeug der neugegründeten Spedition existiert leider kein Foto, daher diese Aufnahme eines Hansa-

Lloyd Pritschenfahrzeuges aus der damaligen Zeit .

 

Nach Magirus-Deutz und Mercedes-Benz Fahrzeugen wurde 1964 erstmals ein MAN LKW Typ 650 angeschafft. Dies war gleichzeitig auch das erste Pritschenfahrzeug im Fuhrpark.

 

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Stahltransporte

 

Dass mit dem MAN 650 ein Pritschenfahrzeug und nicht ein Kipplaster beschafft wurde, symbolisiert auch den Wandel in der Art der transportierten Güter. Anstelle der Kohletransporte, dem Abfahren von Erdaushub an Baustellen und dem Transport von Sand und Kies war inzwischen zunehmend der Transport von Stahl und Stahlprodukten getreten.

 

Stahl als Rohmaterial wurde von den Stahlwerken in Siegen, Hagen und Witten für die heimischen Gesenkschmieden geholt. Da diese oftmals nicht mit ausreichend leistungsfähigen Vergütungsanlagen ausgestattet waren, kam nach dem Schmieden der Transport zur Weiterverarbeitung in den Vergütereien hinzu. Schließlich und endlich musste das fertige Produkt nach der anschließenden mechanischen Bearbeitung zum Endkunden wie z.B. der Automobilindustrie gebracht werden.

 

 

Die Spezialisierung auf Stahltransporte unterschiedlicher Art hat dazu geführt, daß inzwischen die Fahrzeuge sämtlich beplant und zum Teil auch mit Spezialmulden für den Transport von Bandmaterial ausgerüstet sind.
 

Alles in allem präsentierte sich das Unternehmen im 30. Jahr seines Bestehens 1979 in gleich guter Verfassung wie auch sein Gründer.

 

 

 

Am 23. Januar 1984, kurz vor dem 70. Geburtstag von Erwin Grote ging das Geschäft über auf den Sohn und heutigen Inhaber Hans-Joachim.

 

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50 Jahre

 

Zum Ende des Jahrtausends jährte sich die Gründung des Unternehmens zum 50. Male.

 

 

 

 

 

Mit durchweg schweren Lastzügen werden nun auch weiter entfernte Ziele angefahren. Durch die Aufhebung der Nahverkehrszonen im Jahre 1999            werden Aufträge bis in den Raum Münster ausgeführt.